Landwirtschaft

Hauptziel ist es, ein langfristiges Verbleiben in der Zone ohne ökologische Schäden zu ermöglichen. Ein Weg in eine Zone bringt an sich noch keine Verbesserung. Der Weg, auch wenn er die Basis darstellt für jedwede Entwicklung, kann auch Schaden zufügen. So können die Bauern z.B. mehr Land niederbrennen, weil sie mehr erzeugen und mehr Produkte abtransportieren können. Um diesen Prozess zu steuern und eine intensive Abholzung zu verhindern, begann O.S.C.A.R. das agro-ökologische Programm. Es werden speziell die steilen Abhänge geschützt und die Wiederaufforstung vorangetrieben.

In einem dreijährigen Kurs werden Bauern zu Agrar-Spezialisten ausgebildet. Die Teilnehmer kommen jeden Montat für 3 Tage ins Baulager zu den Kursen. Die Agrartechniker besuchen dann verschiedene Dörfer um das angeeignete Wissen auch in die Praxis umzusetzen.

Es geht vor allem darum, Landwirtschaft ohne Brandrodung so zu betreiben, und den Boden durch Mischkulturen zu schützen, damit so eine langfristige Nutzung des Bodens möglich wird.

Diese Programm beinhaltet auch eine gezielte Wiederaufforstung von Wald-, Frucht- und Zierbäumen.

Es wurden bislang 284 Agrar-Spezialisten ausgebildet. Etwa 1.600.000 Pflanzen für den Ackerbau und etwa 184.000 Pflanzen von Nutz- und Zierholz zur Wiederaufforstung wurden in den verschiedenen Baumschulen von den Bauern selbst gezüchtet und aufs Feld übertragen. 254 Bienenstöcke wurden gezüchtet.

(bienenkaesten)